Beratung – damit es im Unternehmen weitergeht

Nachhaltiges Projektmanagement

Nachhaltiges Wirtschaften, das Ineinandergreifen von sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Perspektiven ist heute mehr denn je eines der herausforderndsten Ziele für Unternehmen. Projektmanagementprozesse sind keine Ausnahme. Nachhaltiges Projektmanagement, bspw. mit TIME4PM GmbH, wird derzeit aktuell diskutiert.

Tatsächlich besteht ein zunehmendes Interesse an der Entwicklung und Erprobung neuer Managementpraktiken für das nachhaltige Projektmanagement (PM) und Prinzipien der Nachhaltigkeit dominieren jeden Kontext des Geschäfts- und Organisationsmanagements. Daher stellt die Integration dieser beiden Bereiche die Zukunft für projektbasierte Organisationen dar.Was beeinflusst Nachhaltiges Projektmanagement?Projekte werden von der Umgebung beeinflusst, in der sie durchgeführt werden, tragen aber auch zur Veränderung derselben Umgebung bei. Aus Sicht der Nachhaltigkeit ergeben sich aus der Projektabwicklungsphase und dem endgültigen Ergebnis Auswirkungen, die in der Gegenwart besonders vorteilhaft sein könnten, in zukünftigen Szenarien jedoch für viele Interessengruppen negative Auswirkungen haben könnten.Nachhaltigkeit schafft eine Gemeinschaftsvision, die den umsichtigen Umgang mit natürlichen Ressourcen respektiert, um sicherzustellen, dass heutige Generationen ein hohes Maß an wirtschaftlicher Sicherheit erreichen und Demokratie und Beteiligung der Bevölkerung an der Gemeinschaftskontrolle unter Wahrung der Integrität des Ökosystems und des Lebens erreichen können. Die drei Aspekte der Nachhaltigkeit, die als „Triple Bottom Line“ oder alternativ als „Triple P: Menschen, Planet und Profit“ bezeichnet werden, zeigen das Gleichgewicht oder die Harmonie zwischen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekten. Diese drei Säulen sind jedoch nicht stabil, sondern werden von ständigen Bewegungen aufgrund sozialer, politischer, wirtschaftlicher und ökologischer Belastungen beeinflusst, die ihre Wirkung entfalten, wenn sich die Säulen verbinden. Nach Angaben von Gimenez und Kleindorfer, integriert Nachhaltigkeit soziale, ökologische und wirtschaftliche Verantwortung, um eine rationelle Nutzung der vorhandenen Ressourcen zu erreichen, ohne die Fähigkeit künftiger Generationen zu beeinträchtigen, ihre Bedürfnisse zu befriedigen.Der Zusammenhang zwischen Projekt und Nachhaltigkeit ist offensichtlich, auch wenn er unterbewertet ist. Projekte basieren auf vorübergehenden Bemühungen, die durch den Verbrauch von Ressourcen nützliche Ziele erreichen. Nachhaltigkeit definiert Kriterien für die ordnungsgemäße Verwendung von Ressourcen und für die Bewertung von Ergebnissen im Hinblick auf wirtschaftliche, soziale und ökologische Auswirkungen. Der traditionelle Projektmanagementansatz weist diese Ressourcen zu und nutzt sie, um eine optimale Kombination aus Zeit, Kosten und Qualitätsleistungen zu erzielen und den Nutzen der Beteiligten zu maximieren. Dieser Ansatz hat sich im Laufe der Zeit als sehr reduktionistisch erwiesen, da soziale und ökologische Probleme, die die Herausforderungen für die Nachhaltigkeit darstellen, nicht berücksichtigt werden. Darüber hinaus besteht häufig ein Missverhältnis zwischen Projekterfolg und Projektmanagementerfolg, das die tatsächliche Integration dieser Nachhaltigkeitsthemen einschränkt. Tatsächlich steht der Projekterfolg neben der Idee der Effektivität (erreicht im Vergleich zu den angestrebten Zielen), während der Erfolg des Projektmanagements neben der Idee der Effizienz (verbrauchte Ressourcen im Vergleich zu den erreichten Zielen) steht. Dies erzeugt Kompromisse für Projektmanager.